Beim Sportbootfahren unterscheidet man zwischen dem wahren Wind und dem scheinbaren Wind. Der wahre Wind ist der meteorologische Wind, den man an Land misst, während der scheinbare Wind der Wind ist, den man auf dem fahrenden Boot spürt. In der SBF‑Binnen‑Theorieprüfung wird dieses Konzept häufig abgefragt und ist entscheidend für die Praxis.
Die Unterscheidung ist wichtig, weil sie Einfluss auf Kurse, Segeltrimm und Manöver hat. Der wahre Wind ist unabhängig von der Fahrt des Bootes, der scheinbare Wind entsteht aus der Kombination von wahrem Wind und Fahrtwind. Wenn Sie diese beiden Größen auseinanderhalten können, sind Sie den meisten Prüflingen einen Schritt voraus.
Nachfolgend finden Sie die wichtigsten Punkte im Überblick:
Als wahrer Wind bezeichnet man den meteorologischen Wind, der unabhängig von der Fahrt des Bootes weht. Er ist der Wind, den Sie an Land oder auf einem stillstehenden Boot wahrnehmen. Der wahre Wind entsteht durch Druckunterschiede in der Atmosphäre und wird in Knoten gemessen. Er bestimmt, wie sich Wellen aufbauen, und liefert die Grundlage für Wettervorhersagen und Schifffahrtsmeldungen. Beim Motorbootfahren spielt der wahre Wind vor allem bei Manövern wie dem Anlegen bei Seitenwind eine Rolle, da er den Versatz des Bootes beeinflusst.
Für Segler ist der wahre Wind besonders wichtig, weil er angibt, aus welcher Richtung das Boot tatsächlich angeströmt wird. Beim SBF‑Binnen ist er ein Teil der theoretischen Grundlagen – Sie sollten wissen, wie er gemessen wird und welche Bedeutung er für die Praxis hat. Ein Windmesser oder einfache Beobachtungen wie Fahnen, Wellen oder Rauchfahnen helfen dabei, den wahren Wind zu bestimmen. Wenn Sie im Prüfungsablauf und Vorbereitung mehr über Wetterkunde lesen, werden Sie merken, dass der wahre Wind als Ausgangspunkt für alle weiteren Überlegungen dient.
Der scheinbare Wind ist die Summe aus wahrem Wind und dem Fahrtwind, den das Boot durch seine Bewegung erzeugt. Auf dem Fahrrad spüren Sie einen Wind, der stärker wirkt, je schneller Sie fahren – genau dieses Prinzip gilt auf dem Boot. Der wahre Wind bleibt dabei gleich, aber durch die Vorwärtsbewegung verschiebt sich sein Angriffspunkt nach vorne, und die Windgeschwindigkeit nimmt zu. Deshalb wird der scheinbare Wind beim Segeln immer weiter vor das Boot geschoben, außer wenn man vor dem Wind segelt.
In der Praxis bedeutet das: Steuern Sie auf den Wind zu, wird der scheinbare Wind stärker; segeln Sie mit dem Wind, ist er schwächer. Bei der Prüfung sollten Sie außerdem wissen, dass auf Halbwindkurs der scheinbare und der wahre Wind gleich stark sind und aus etwa gleicher Richtung kommen. Die Kenntnis dieser Zusammenhänge hilft Ihnen beim Trimmen von Segeln und beim Einschätzen von Manövern.
Warum wird der wahre Wind in der SBF‑Binnen‑Prüfung überhaupt so ausführlich behandelt? Zum einen gehört die Wetterkunde zu den Prüfungsinhalten. Prüflinge müssen wissen, wie man Wolkenbilder deuten kann und welche Gefahren bei Starkwind drohen. Der Unterschied zwischen wahrem und scheinbarem Wind ist Teil dieser Grundlagen. Zum anderen fließen diese Kenntnisse in praktische Manöver ein, etwa beim Manövrieren in engen Fahrwassern oder beim Segeln.
Typische Prüfungsfragen lauten zum Beispiel:
Neben diesen Wissenstests kann der wahre Wind auch praktisch abgefragt werden. In der Segelpraxis sollen Sie beispielsweise erklären, wie Sie den Kurs zum Wind bestimmen und wie Sie Segel bei wechselnden Winden trimmen. Durch das Verständnis der Zusammenhänge zwischen wahrem und scheinbarem Wind können Sie gezielter lernen. Nutzen Sie dazu die Prüfungsablauf und Vorbereitung und die Grundlagen zum SBF Binnen auf unserer Website.
Im Rahmen der SBF‑Binnen‑Ausbildung lernen Sie, den wahren Wind zu bestimmen. Mit der folgenden Schritt‑für‑Schritt‑Anleitung gelingt Ihnen dies auch ohne komplexe Messgeräte:
Viele Prüflinge unterschätzen die Bedeutung des wahren Winds oder verwechseln ihn mit dem scheinbaren Wind. Damit Ihnen das nicht passiert, haben wir die häufigsten Fehler zusammengestellt:
Ein solides Verständnis des wahren Winds bildet die Grundlage für sicheres Bootfahren und erfolgreichen Prüfungserfolg. Wenn Sie wissen, wie Sie den wahren Wind erkennen und ihn vom scheinbaren Wind unterscheiden können, meistern Sie nicht nur die entsprechenden Prüfungsfragen, sondern verbessern auch Ihr eigenes Fahrverhalten. Der wahre Wind beeinflusst Manöver wie Anlegen bei Seitenwind, das Kreuzen gegen den Wind und das schnelle Reagieren bei Wetteränderungen. Nutzen Sie deshalb alle verfügbaren Lernressourcen, um sicher zu werden.
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